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Leander Kaiser, Lebensdaten


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1970-1969 Gründet zusammen mit Robert Schindel, Christof Subik, seinem Bruder Konstantin u.a. die Gruppe Hundsblume als Alternative zum politischen Aktionismus der Studentenbewegung. Gemeinsame Herausgabe einer Publikationsreihe. Beginn des Philosophiestudiums. Zyklus von zwölf Federzeichnungen zur Kassandra von Robert Schindel. Bekanntschaft mit Elfriede Jelinek.
1869-1968 Studium der Soziologie an der Universität Wien. Beteiligung an der damaligen Studentenbewegung. Beschäftigung mit kunsttheoretischen Fragen. Ein kirchenkritischer Artikel in frontal (Herbst 1968) führt zu einer Anklage und einem Prozeß, der 1971 mit einer bedingten Verurteilung durch den Obersten Gerichtshof endet.
1967 Kaiser verfaßt eine Rede für Karl Kraus und trägt sie in Innsbruck und Lienz vor. Beginn der Mitarbeit an der Zeitschrift frontal des Verbandes Sozialistischer Mittelschüler.
1968-1966 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Max Weiler. Mitarbeit an der vom Bruder in Innsbruck gegründeten Galerie Junge Generation.
1964-1963 Auf Anregung von Werner Strauss entsteht ein Zyklus von zwanzig Federzeichnungen zum Buch Hiob des Alten Testaments. Strauss stellt den zyklus im April 1964 in seiner Galerie aus. Bekanntschaft mit Max Weiler.
1962 Einmonatiger Aufenthalt als Austauschschüler in Paris. Erste eigene künstlerische Versuche.
1947 Am 2.7. in Innsbruck geboren als Sohn der Maria und des Ferdinand Kaiser. Zwillingsbruder: Konstantin. Volksschule und Realgymnasium in Innsbruck (Zeichenlehrer Peter Prandstetter). Auf Reisen mit der Familie, immer wieder Museumsbesuche in Italien, Frankreich und Deutschland.
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